Ein gutes Stück Überzeugungsarbeit – Familienkarte Kreis Wesel

Magazin Niederrhein berichtet am 05. Januar 2013:

Ein neues Konzept, um Familien zu unterstützen, hat der Kreis Wesel eingeführt. Mit der Familienkarte können Eltern mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren Vergünstigungen oder kostenlose Dienstleistungen bei Partnern aus Wirtschaft, Handel, Gastronomie, Dienstleistern und kommunalen Einrichtungen und Vereinen erhalten. Bisher gibt es kreisweit rund 150 solcher Partner. Initiator sind die Vereinigten Wählergemeinschaften (VWG) Kreis Wesel.

„Im Rahmen von politischen Austauschgesprächen kurz nach der letzten Kommunalwahl erhielten die VWG im Kreis Wesel die Idee der Familienkarte von den Unabhängigen Wählergemeinschaften im Rhein-Kreis Neuss“, erklärt Martin Kuster, Vorsitzender der VWG Kreis Wesel, die Ursprünge des Projekts. Da auch einige andere Städte und Kreise in NRW zu diesem Zeitpunkt ein solches Angebot hatten, ­stellte Kuster im Namen der VWG Anfang 2007 einen entsprechenden Antrag beim Kreistag. Bis zur Umsetzung dauerte es aber noch einige Jahre, es musste seitens der VWG eine Menge Überzeugungsarbeit geleistet werden – beispielsweise überreichte die VWG dem Kreisdirektor Ralf Berensmeier über 600 Unterschriften der Aktion „Pro Familienkarte“.
Und es half: Der Kreistag entschied sich für die Familienkarte, die Anfang Oktober 2013 eingeführt wurde.

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Familienkarte im Grußwort des Landrats

In seinem „Grußwort zum Jahreswechsel“ präsentiert der Landrat stolz die erfolgreiche Einführung der kreisweiten Familienkarte, „vergisst“ aber leider zu erwähnen, dass die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Wesel vor allem der VWG die Einführung dieses familienfreundlichen Angebots zu verdanken haben, nachdem die VWG jahrelange Überzeugungsarbeit sowohl im Kreistag als auch gegenüber der Kreisverwaltung leisten musste. Nun könnte das Grußwort leider den Anschein erwecken, als wäre die erfolgreiche Einführung der Familienkarte vorrangig ein Verdienst des Landrats gewesen; war es aber doch so, dass vor allem dem Kreisdirektor Berensmeier und seinem Stabmitarbeiter die erfolgreiche Umsetzung dieses mehrheitlich beschlossenen VWG-Antrags  zu verdanken ist.

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Mehr zur Familienkarte: www.pro-familienkarte.de

Land NRW veröffentlicht Hochwasserkarten

Sind Sie und ist Ihr Eigentum vom Hochwasser gefährdet? Es sind mehr Menschen, als die meisten denken! Denn oftmals ist die Hochwassergefahr auch in Gebieten vorhanden, die sich gar nicht in unmittelbarer Nähe von Flüssen und Strömen befinden: Das Hochwasser stammt dann von Deichbrüchen oberhalb des Gebietes und gelangt über das Hinterland zu Ihrer Haustür! Das Land NRW hat nun unter anderem für den Niederrhein  Hochwasserrisikopläne veröffentlicht, auf denen Sie eine erste Orientierung haben, ob Sie betroffen sind. Zusammen mit der Hochwasserschutzinitiative Niederrhein wird die VWG-Kreistagsfraktion überfprüfen, ob die Pläne tatsächlich das Hochwasserrisiko vollständig erfasst haben und zum Beispiel auch Hinterdeichlandströme berücksichtigt wurden.
Hier geht es zu den Hochwasserrisikoplänen für den Niederrhein:
www.flussgebiete.nrw.de/index.php/HWRMRL/Gebietsansicht/TEZG_Rheingraben-Nord
Wenn Sie mehr über das Thema Hochwasserrisiko am Niederrhein erfahren möchten:
www.nr-feldmann.de

UWG und VWG informierten über Familienkarte

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Moers (UWG) und die Vereinigten Wählergemeinschaften Kreis Wesel (VWG) informierten am vergangenen Freitag am Repelener Markt über die seit Anfang Oktober eingeführte kreisweite Familienkarte. Seit dem eingebrachten Antrag im Jahr 2007 bedurfte es seitens der VWG im Kreistag jahrelanger Überzeugungsarbeit, bis ein tragfähiges Verwaltungskonzept eine große Kreistagsmehrheit gefunden hatte. Mittlerweile warten auf die bereits über 1.500 Antragsteller rund 150 verschiedene Vergünstigungen, zum Beispiel Rabatte oder Gutscheine. Beantragt werden kann die Familienkarte auf der Homepage des Kreises Wesel unter www.kreis-wesel.de/familienkarte. Weitere Informationen stellt die VWG auch unter www.pro-familienkarte.de bereit.
Für Fragen und Meinungen der Moerser Bürgerinnen und Bürger werden UWG und VWG mit einem weiteren gemeinsamen Aktionsstand am kommenden Samstag, 2. November, in der Moerser Innenstadt zur Verfügung stehen.